Einsatzbilder

pakistan49.JPG

Interner Bereich



Dies ist der interne Bereich für die Helfer der SEEBA Nordrhein-Westfalen

 

Wenn ihr einen Zugang bekommen habt, könnt ihr euch hier anmelden.

Die Fachgruppe SEEBA Schnell Einsatz Einheit Bergung Ausland vom THW Techsnische Hilfswerk vertritt Deutschland im Ausland bei Katastrophen wie Erbeben und Tsunamies. Die STandorte sind Bocholt aus dem Geschäftsführerbereich Wesel in Nordrhein Westfalen und Nohfelden im Saarland und Darmstadt in Hessen aus dem Landesverband HERPSL. Zuletzt waren Sie beim Erbeben in Japan im Einsatz. SEEBA - die Schnelleinsatzeinheit für Bergungseinsätze im Ausland - wurde auf der Grundlage der bei der Erdbebenkatastrophe in Mexiko 1985 gewonnenen Erfahrungen entwickelt. Sie erfüllt die Qualitätskriterien der International Search and Rescue Advisory Group (INSARAG) der Vereinten Nationen und hatte mittlerweile mehrfach Gelegenheit, ihre einsatztaktische Berechtigung und konzeptionelle Schlüssigkeit unter Beweis zu stellen, so zum Beispiel bei den schweren Erdbeben in Armenien und der Türkei. SEEBA - Das Konzept  Kleine, luftverlastbare Einheiten leisten schnelle, effektive und kostengünstige technische Hilfe nach Erdbeben und anderen Unglücksfällen mit vergleichbarer Schadenscharakteristik. Ihre Hauptaufgabe ist die Ortung und Rettung verschütteter Personen. Die SEEBA ist bundesweit in drei Ortsverbänden als Fachgruppe aufgestellt und im Bedarfsfall innerhalb kürzester Zeit ins Ausland verlegbar.  Sechs Stunden nach Alarmierung steht die SEEBA abflugbereit am Flughafen. Die Nutzung von Linienflugzeugen ist in der Regel die schnellste und kostengünstigste Transportmöglichkeit ins Ausland. Sofern dies nicht schon während der Alarmierungsphase erfolgen konnte, werden die erforderlichen Flugbuchungen während des Anmarsches der SEEBA zum nächstgelegenen Flughafen (Köln oder Frankfurt/Main) vorgenommen. Die Ausstattung wird ständig lufttransporttauglich verpackt vorgehalten. Die Gefahrgutdeklarierung ist mit den Abfertigungsbehörden abgestimmt und formal so weit vorbereitet, dass eine Verladung ohne verwaltungsbedingte Verzögerungen erfolgen kann.  In einer von Katastrophen oder schweren Unglücksfällen betroffenen Region ist die SEEBA in der Regel zumindest in der Anfangsphase einsatztaktisch, technisch, logistisch und medizinisch auf sich allein gestellt. Folgerichtig ist die Konzeption so angelegt, dass die SEEBA für eine begrenzte Einsatzdauer, maximal für zehn Tage, autark - also ohne Unterstützung und Versorgung von außen - operieren kann.  Zur Ortung Verschütteter setzt die SEEBA sowohl Rettungshunde (biologische Ortung) als auch elektronisch-apparative Verfahren (technische Ortung) ein. Die Entwicklung auf dem Gerätesektor lässt erwarten, dass die klassische Horchmethode mittels hochempfindlicher Geophone und Verstärker künftig durch radargestützte Detektionseinheiten ergänzt werden kann. SEEBA »Spektrum« - das Baukastensystem  Die Struktur der Fachgruppe SEEBA hat sich in der Vergangenheit als nicht flexibel genug für alle Einsatzoptionen erwiesen. Punktuelle - also räumlich oder sachlich begrenzte - Schadensereignisse erfordern oftmals nur einen Ausschnitt aus dem gesamten Leistungsspektrum der SEEBA. Um die Einsatzwahrscheinlichkeit der SEEBA durch eine "marktgerechte", personelle und materielle Ausstattung zu erhöhen, wurde in den vergangenen Jahren das Konzept der Fachgruppe umgestellt auf ein Baukastensystem mit folgenden Grundmodulen:      * Führung, Erkundung, Beratung     * elementare Ortung     * erweitere Ortung     * elementare Rettung und Bergung     * erweitere Rettung und Bergung     * Rettung und Bergung mit Schwerpunkt Betonmassivbau     * Rettung und Bergung mit Schwerpunkt Stahlbau     * eigenständige Rettung und Bergung einschließlich erweiterter Ortung. Alle Einzelmodule führen die sogenannte SEEBA-Kleinlogistik mit, die die Helfer für die Dauer von vier Tagen unabhängig von Unterbringungs- und Verpflegungsleistungen Dritter macht. Kommt die gesamte SEEBA zum Einsatz, wird der im Organisationsjargon als "große Logistik" bezeichnete Log-Trupp mitverlegt. Damit können 70 Helfer zehn Tage lang autark im Einsatzgebiet operieren.  Bei Bedarf werden die THW-Helfer begleitet von Seismologen, Geologen, Bauingenieuren und Spezialisten anderer Disziplinen, um zum Beispiel die Gefahr von Nachbeben oder Erdrutschen oder die Reststabilität erdbebengeschädigter Gebäude fachkundig beurteilen zu können.  Die als Teil der STAN-Ausstattung dargestellten Enduros, Geländewagen, Lastwagen und Anhänger werden nur im Ausnahmefall ins Ausland mitgeführt, da geeignete Lufttransportkapazitäten kurzfristig oft nicht akquiriert werden können und zudem die Einsatzkosten nach oben treiben. Daher ist die SEEBA im Normalfall am Zielflughafen und auf Unterstützung der Behörden angewiesen, um das Schadensgebiet zu erreichen. Fachgruppe SEEBA - Einheiten mit Doppelnutzen  Der Bund legt die Verstärkung und Ergänzung des Katastrophenschutzes der Länder konsequent auf Doppelnutzen aus: also den Nutzen im Sinne seiner eigenen gesetzlichen Aufgaben ebenso wie den Nutzen für Länder und Kommunen im Rahmen des friedensmäßigen Katastrophenschutzes und der alltäglichen Gefahrenabwehr. Folgerichtig steht die eigentlich für Auslandseinsätze konzipierte SEEBA auch im Inland zur Verfügung.  Die räumliche Verteilungsdichte ist bei nur drei Fachgruppen SEEBA (Bocholt/Nordrhein-Westfalen, Darmstadt/Hessen, Freisen-Nohfelden/Saarland) gering. Die Luftverlastbarkeit der gesamten Ausstattung garantiert jedoch, dass bei zeitkritischen Einsatzprofilen, insbesondere zur Rettung von Menschenleben, voll einsatzbereite Ortungs- und Rettungsspezialisten einschließlich Suchhunde rasch vor Ort sein können. Jüngstes Beispiel hierfür ist das schwere Explosionsunglück mit Gebäudeeinsturz in Berlin-Steglitz vom 04. August 1998: SEEBA-Helfer mit neu entwickelten Ortungsgeräten auf Radar-Basis wurden kurzfristig von einem Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes aus Darmstadt eingeflogen, um in den Trümmern nach einem vermissten Jungen zu suchen.  Auch bei schweren Zugunglücken wie den im Eschede am 03. Juni 1998 (ICE Wilhelm Conrad Röntgen) mit in Schichten übereinanderliegenden Waggons kann die Ortungskapazität der SEEBA sinnvoll eingesetzt werden. Radargeräte sind in der Lage, Trümmer bis in eine Tiefe von maximal 30 Metern zu durchdringen. Ihr Einsatz kann frühzeitig und mit hoher Sicherheit beispielsweise zu der für die Einsatzleitung bedeutsamen Erkenntnis führen, dass kein Leben mehr in den Trümmern vorhanden ist. Da die Gefätschaften der Fachgruppe SEEBA noch im Ortsverband Bocholt gelagert und gewartet werden ist in dieser Rubrik auch noch diese Fachgruppe aufgelistet. Das Team der SEEBA wird aus verschiedenen Helfern aus dem GFB Wesel gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ist die SEEBA?!?   -   Die Definition finden Sie hier.